Auftragseingang Dezember – Zuwächse bringen keine Wende im Jahresergebnis

Shutterstock

Im Dezember ist der Auftragseingang im Fachzweig Nahrungsmittelmaschinen und Verpa-ckungsmaschinen um real 8 Prozent über den Vergleichswert des Vorjahres gestiegen. Für das Gesamtjahr brachte dieses Ergebnis allerdings keine Wende: Der Auftragseingang für 2019 lag 5 Prozent unter dem des Vorjahres.

Im Dezember ist der Auftragseingang (AE) im Fachzweig Nahrungsmittelmaschinen und Verpa-ckungsmaschinen um real 8 Prozent über den Vergleichswert des Vorjahres gestiegen. Die In-landsbestellungen legten um 51 Prozent zu. Aus dem Ausland stiegen sie um 1 Prozent, wobei der Zuwachs aus den Euro-Partnerländern ein Minus von 10 Prozent aufwies, aus den Nicht Eu-ro-Ländern hingegen ein Plus von 4 Prozent. Für das Gesamtjahr 2019 liegt der AE damit um 5 Prozent unter der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Verpackungsmaschinen 
Die Nachfrage nach Verpackungsmaschinen (ohne Getränkeverpackungsmaschinen) blieb im Dezember mit einem Minus von 1 Prozent relativ stabil. Die Inlandsbestellungen legten um 28 Prozent zu. Die Auslandsorders verfehlten den Vergleichswert des Vorjahres um 5 Prozent. Dabei stieg der Bestelleingang aus den Euro Partnerländern um 2 Prozent, aus den Nicht Euro-Ländern fiel er dagegen um 8 Prozent. 

Im Jahr 2019 liegt der AE bei Verpackungsmaschinen (ohne Getränkeverpackungsmaschinen) damit um 1 Prozent über dem Vorjahr (Inland plus 23 Prozent, Ausland minus 3 Prozent). 

Nahrungsmittelmaschinen
Bei Nahrungsmittelmaschinen liegt der AE im Dezember um 7 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Die Inlandsnachfrage legte um 21 Prozent zu. Aus dem Ausland stiegen die Or-ders um 5 Prozent, wobei die Bestellungen aus den Nicht Euro-Ländern um 10 Prozent über den Vorjahreswert stiegen, während der AE aus den Euro-Partnerländer um 16 Prozent sank.

Im Gesamtjahr liegt der AE Nahrungsmittelmaschinen um 8 Prozent unter dem Wert des Vor-jahres (Inland minus 6 Prozent, Ausland minus 9 Prozent). 

Fazit 2019 
In der Tendenz unterlag der Bestelleingang im Jahresverlauf starken Schwankungen, verlief in den beiden Teilbranchen zudem recht unterschiedlich. Erst in den letzten beiden Monaten des Jahres 2019 scheint sich die Aufwärtsbewegung in beiden Teilbranchen zu stabilisieren. Die Zu-wächse reichten jedoch nicht mehr für einen noch positiven Abschluss im Vorjahresvergleich. Das Minus von 5 Prozent ist im Vergleich zu vielen anderen Maschinenbaufachzweigen aller-dings moderat (Maschinenbau insgesamt: minus 9 Prozent).

Was die Maschinenproduktion 2019 betrifft, gibt es keinen Grund zur Klage: Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes wird der Produktionswert 2019 um etwa 5 Prozent höher ausfallen als im Rekordjahr 2018 und ca. 15,2 Milliarden Euro erreichen.